Höhepunkte

v.l.n.r.: Herr Stöckl (Stellv. Vorsit­zende), Frau Rothfeld (Schatz­meis­terin), Prof. Dr. Joehnk (Vorsit­zender), Herr Kauschke und Herr Hubrich (Beisitzer)

Am 25.09.2017 tagte die Mitglie­der­ver­sammlung (Jahres­haupt­ver­sammlung) in den Räumen der Dresden Inter­na­tional University (DIU) im World Trade Center Dresden. Frau Prof. Schneider-Böttcher, die Präsi­dentin der DIU begrüßte die Vereins­mit­glieder und präsen­tierte Struktur und Wesen der DIU. Gegründet von Sachsens erstem Minis­ter­prä­si­denten nach der Wende, Kurt Biedenkopf, hat sich die DIU als eine der bedeu­tenden Weiter­bil­dungs­u­ni­ver­si­täten etabliert. Inter­essant für uns als Schul­för­der­verein waren die ausbil­dungs­be­glei­tenden Studien­gänge, die dem Azubi die Möglichkeit geben, gleich­zeitig zu seiner Berufs­aus­bildung einen Studi­en­ab­schluss als Bachelor zu erwerben. Danach präsen­tierte Frau Ermisch (Geschäfts­füh­rerin) die GWT (Gesell­schaft für Wissen­schaft­stransfer), ebenso wie die DIU eine „Tochter“ der TU Dresden AG. Hier erhielten die Vereins­mit­glieder Einblicke, wie wissen­schaft­liche Entwick­lungen den Weg in die indus­trielle Fertigung finden.

Anschließend trugen Prof. Joehnk und Herr Stöckl den Vorstands­be­richt für das Geschäftsjahr 2016 vor. Frau Rothfeld schloss sich mit dem Finanz­be­richt 2016 an. Für beide Berichte erteilte die Mitglie­der­ver­sammlung dem Vorstand die Entlastung. Ein Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr und anste­hende Aufgaben in 2018 (Nach- bzw. Neuwahl des Vorstandes) mit einer lebhaften Debatte beschlossen den offizi­ellen Teil. Der Abend klang bei einem reich­hal­tigen Buffet mit guten Gesprächen in gesel­liger Runde aus.

Anfang Februar 2017 fuhren wir Schüler des BSZ Meißen zum 16. Male ins Ski- und  Snowboard­lager. Dieses Mal ging unsere Reise für eine Woche nach Meransen/Südtirol zur Pension Brunnerhof.

Die Pension befindet sich direkt am Übungshang Brunner­wiese und war damit der ideale Ausgangs­punkt für unsere Unter­neh­mungen. Problemlos von unserer Pension zu erreichen waren die Skige­biete Gitschberg-Jochtal, wir konnten nach der Fahrt mit dem Brunner-Schlepplift direkt mit den Skiern/ Board zur Talstation Gitschberg fahren.

Den ersten Tag nach unserer Übernacht­fahrt nutzten wir für  Ski- und Snowboard­aus­leihe, Zimmer­bezug sowie eine ausgiebige Schnee­wan­derung zur Großberg­hütte.

Die nächsten Tage verbrachten wir damit die beiden Skige­biete zu erkunden. Die Anfänger schlugen sich recht gut und machten enorme Fortschritte bei aller­dings kompli­ziertem Wetter.  Schneefall und Nebel machten es nicht einfach!

Am Tag 5 fanden die Prüfungs­fahrten statt: eine Fahrt für jeden, um die „Basics“, also die Grund­tech­niken zu zeigen und eine Runde „Freestyle“, wo jede Gruppe eine Formation zeigen konnte. Für unsere Ski- und Snowboard­lehrer war es sehr amüsant.

Am letzten Tag folgte der Höhepunkt, die Snowrallye über beide Skige­biete.

Zu Beginn erhielt jeder Teilnehmer seine Start­nummer und seinen Aufga­ben­zettel. Die lustige Erwärmung durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen.  Nach der Einze­ler­wärmung ging es auch schon los; kreuz und quer durch die ganzen Skige­biete. Dabei musste jeder selber sehen, wie er am schnellsten seinen Laufzettel abarbeiten und dabei noch die Aufgaben unterwegs lösen konnte.  Durch das knappe Zeitfenster hatten manche Schwie­rig­keiten, ihre Aufgaben vollständig zu lösen. 

Am Nachmittag konnten wir uns von den „Stra­pazen“ der Snowrallye erholen bzw. machten wir weiter den Hang unsicher. Am Abend folgte dann die Sieger­ehrung mit anschlie­ßender Auswertung. Leider ging es danach an das Koffer­packen.

Ein herzliches Danke­schön an alle Betreuer des diesjäh­rigen Skilagers: Herrn Mentzel und Herrn Bergner sowie Moritz Nagel, Robin Greiner und Marco Franke.

P. Mentzel
Leiter des Skilagers

Automobilkaufleute fit gemacht für Gehörlose

Am letzten Freitag vor der Herbst­fe­ri­en­pause durfte die AK2-B den Umgang mit nicht-hörenden Menschen üben. Uns besuchen Anja und Steffen aus Zittau, welche ihr gesamtes Leben noch nie hören durften. Wir wurden über den richtigen Umgang und das Verhalten am Arbeits­platz belehrt, wo wir Einblick in den Alltag eines Gehör­losen bekamen. Es fiel uns nicht immer leicht, das richtige Verhalten in der richtigen Situation anzunehmen. Glück­li­cher­weise wurde der Tag von zwei Dolmet­schern begleitet, die uns die Gebär­den­sprache übersetzten. Dabei wurde die Klasse aufge­fordert, die Praxis­übungen zu vollziehen. Wir lernten das Buchsta­bieral­phabet mit unseren Fingern, was am Anfang ziemlich für Verwir­rungen und Krämpfe sorgte und von uns verlangte – Hemmungen abzulegen. Das bei jedem Finger­buch­staben auch die Mundbe­wegung dazu gehört, war anfangs für einige zu kompli­ziert. Auch dass das freund­liche „Danke“ bei der Ausgabe der Infoflyer nicht erhört werden kann war neu für die AK2-B. Das Fazit am Ende des Tages war trotz allen Schwie­rig­keiten sehr positiv und extrem lehrreich. Es ist beruhigend zu wissen, dass man mit Menschen, auch wenn diese nicht hören können, keine Berüh­rungs­ängste haben sollte.

Kim Böttcher

„Echt ma!“ - Kennen-Lernen Fahrt 2017 Altenberg

Am Montag, 4.09. trafen wir uns 8.00 Uhr am Bahnhof in Meißen. Wir alle waren noch recht Müde, aber eine gewisse Anspannung war in unserer Truppe dennoch, schließlich war es die erste Gemeinsame Exkursion der, frisch gebackenen neuen Klasse. Wir alle kannten uns mehr oder weniger gut, von manchen kannten wir nicht mal den Namen. Pünktlich 8.21 Uhr fuhr der Zug in Meißen ab, bis Heidenau, wo wir 6 Minuten hatten um in die Städtebahn nach Altenberg umzusteigen. Die nächste Stunde im Zug Richtung nach Altenberg nutzen wir bereits um schon neue Kontakte mit einander zu knüpfen. In Altenberg angekommen und ausge­stiegen, zogen mache erstmal ihre Jacken an, man merkte doch relativ schnell das wir uns 800 Meter über dem Meeres­s­piegel befanden. Ein kühler Mittel­ge­birgswind pfiff uns um die Nase, auf dem Weg zur ca. 1,2 km entfernten Jugend­her­berge. An der Jugend­her­berge angekommen, wurden wir empfangen und in das Gelände einge­wiesen, bekamen unsere Schlüssel, und kauten die allge­meinen Beleh­rungen für Exkur­sionen durch. Nach dem Mitta­gessen, trafen wir uns zu einem Lehrgang mit dem Thema „Wie lernt das Gehirn – ein Ausflug in die Welt der Neuronen“ bei Herrn Roch. Danach zeigte uns Frau Roch ein paar Lernprak­tiken, und zeigte uns effiziente Arten, auf dem Weg zum Abi. Alles unter dem Motto: „Lernen kann Spaß machen muss es aber nicht“. Nach dem Abendessen, gab es die Möglichkeit die Sport­halle zu besuchen oder einmal auf der Start­anlage der Rennschlitten einen selbst zu fahren.

Dienstag 5.09. 8.00 Uhr gab es Frühstück. Danach lernen wir bei Frau Roch wie man im Team lernt. Nach dem Mitta­gessen, trafen wir uns vor der Bob-Start Anlage, nach einer kurzen Erwärmung, wie sie auch die Profis sie machen, kam es auf Teamarbeit an. Jetzt konnten wir zeigen was wir gerade über Teamfä­higkeit gelernt hatten. Denn unsere Aufgabe war es mit dem Bob im Team eine Zeit zu fahren und zu versuchen immer wieder dieselbe Zeit zu erreichen. Nach unzäh­ligen Übungen, ging es an die Zeiten fahren. Zum Schluss trauten sich auch unsere Lehrer auch nochmal in einen der Bobs. Danach liefen wir nach Altenberg zur Sommer­ro­delbahn. Nach dem Sommer­rodeln entstand unser erstes Klassenbild. 17.45 Uhr sollten wir wieder an der Jugend­her­berge sein, damit wir mit den Vorbe­rei­tungen fürs grillen beginnen konnten. Nach dem Grillen kamen die Sieger­eh­rungen für das Bobfahren. Das Podium räumten wir ab, und seit langem gewannen keine Mädchen. Der neue Insider der Klassen­stufe Elf wurde „echt ma!“.

Mittwoch 6.09. Nach dem Frühstück 7.40 Uhr, gab es wieder einen Lehrgang bei Herrn Roch über das Thema „Mein Gehirn macht was ich will – wie werde ich vom Gehirn­be­sitzer zum Gehirn­be­nutzer.“ Danach räumten wir unsere Zimmer auf, und trafen uns nochmal um über die Verteilung in den Teams zu reden und wir bekamen unsere Aufgaben. Die gestellten Themen, sollten am Freitag in einem selbst­or­ga­ni­sierten Workshop abgehalten werden. Nach dem Mitta­gessen, machten wir uns auf, zurück Richtung Bahnhof, die Stimmung war locker, man kannte sich nun, mit Namen und vielleicht auch bisschen besser, Freund­schaften zeich­neten sich ab. Wir alle waren happy wieder nach Hause zu fahren, die letzten 3 Tage waren zwar schön und in einer angenehmen Atmosphäre aber auch anstrengend. Da wir auch noch bis Freitag zu unseren Themen einen Vortrag ausar­beiten mussten.

Donnerstag und Freitag, 07./08.09. Frühs haben wir gemeinsam in der Schule gefrüh­stückt, danach ging es an das gestalten und ausar­beiten unserer Vorträge. Jede Gruppe arbeitete daran ihr Thema zu Gestalten. Am Nächsten Tag die Präsen­ta­tionen, verpackt in einem Workshop.

 

Was bleibt von der Woche zu Sagen ... Es war eine coole Erfahrung „echt ma!“